Jagdschule Eberle & Simon

Tipps & Tricks aus dem Lehrrevier

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Einfacher, aber effektiver Luderplatz

Die Fuchsjagd ist nicht alleine "Raubwildbekämpfung" sonder hat mehr zu bieten. Sie ist eine nicht ganz einfach und durchaus reizvolle Jagd.
Und wie zumindest unsere Schüler bei Ernst bewundern dürfen, kann man aus schönen Winterbälgen auch durchaus schöne und sinnvolle Dinge, wie Mäntel, Mützen, Handschuhe und Decken herstellen.

Für die spätere Verwertung ist besonders der mit Schrot erlegete Fuchs interessant. Daher hier ein einfach und schnell zu bauender Luderplatz.

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Der Luderplatz besteht aus dicken Schwarten, die man leich im Sägewerk bekommt oder aus einem alten Stamm mit der Motorsäge selbsr sägen kann.
Außerdem braucht man 4 Pfosten die man leicht aus Fichtenstängen sägen kann.

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Die Schwarten sollten ca 1,5m lang sein, und ausreichend breit, dass die Öffnung groß genug für den Fuchs ist, der Luderplatz jedoch für Schwarzwild nicht zugänglich ist. Dies ist auch der Grund warum der Luderplatz mit den Pfosten gesichert und auch mit diesen vernagelt wird.

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Mit Hilfe eines kleinen Brettes kann das Luder in den "Schacht" geschoben werden. Große Stücke, wie Pansen, Gescheide und Decken kann man an diesem Brett befestigen, so dass sie den Fuchs mehrere Nächte beschäftigt und er das Luder nicht fortschleifen kann.

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Wie man sieht ist der gebaute Luderplatz deutlich unscheinbarer als ein Betonrohr oder Ähnliches. Besonders im Wald wirkt er auf den ersten Blick wie Stamm.

Tipps am Schluss:
-Windrichtung vor dem Bau beachten
-Schrotschussdistanz abschreiten
-in solch warmen Jagdjahren wie 2006/2007 auf Fuchsurin zum Locken zurückgreifen (Fraß findet der Fuchs momentan noch genug)


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letzte Änderung: 27.04.2009